Une Enfance Volée

Une Enfance Volée

Peinture de Akka

About akkablog

Akka est peintre et poète
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2 Responses to Une Enfance Volée

  1. Gilles dit :

    Très beau travail, j’aime particulièrement cette toile ainsi que l’une des première de la série avec les différentes mains.
    Bonne continuation et préserve ton imagination !
    Gilles

  2. abdel dit :

    Plus beau dans sa version originale allemande (j’ai posté le poème dans une autre case de commentaire désolé Kamal):

    « Lied vom Kindsein » de Peter Handke

    Als das Kind Kind war,

    ging es mit hängenden Armen,

    wollte der Bach sei ein Fluß,

    der Fluß sei ein Strom,

    und diese Pfütze das Meer.

    Als das Kind Kind war,

    wußte es nicht, daß es Kind war,

    alles war ihm beseelt,

    und alle Seelen waren eins.

    Als das Kind Kind war,

    hatte es von nichts eine Meinung,

    hatte keine Gewohnheit,

    saß oft im Schneidersitz,

    lief aus dem Stand,

    hatte einen Wirbel im Haar

    und machte kein Gesicht beim fotografieren.

    Als das Kind Kind war,

    war es die Zeit der folgenden Fragen :

    Warum bin ich ich und warum nicht du ?

    Warum bin ich hier und warum nicht dort ?

    Wann begann die Zeit und wo endet der Raum?

    Ist das Leben unter der Sonne nicht bloß ein Traum ?

    Ist was ich sehe und höre

    und rieche nicht bloß der Schein einer Welt vor der Welt ?

    Gibt es tatsächlich das Böse und Leute,

    die wirklich die Bösen sind ?

    Wie kann es sein, daß ich, der ich bin,

    bevor ich wurde, nicht war,

    und daß einmal ich, der ich bin,

    nicht mehr der ich bin, sein werde ?

    Als das Kind Kind war,

    würgte es am Spinat, an den Erbsen, am Milchreis,

    und am gedünsteten Blumenkohl.

    und ißt jetzt das alles und nicht nur zur Not.

    Als das Kind Kind war,

    erwachte es einmal in einem fremden Bett

    und jetzt immer wieder,

    erschienen ihm viele Menschen schön

    und jetzt nur noch im Glücksfall,

    stellte es sich klar ein Paradies vor

    und kann es jetzt höchstens ahnen,

    konnte es sich

    Nichts nicht denken

    und schaudert heute davor.

    Als das Kind Kind war,

    spielte es mit Begeisterung

    und jetzt, so ganz bei der Sache wie damals,

    nur noch, wenn diese Sache seine Arbeit ist.

    Als das Kind Kind war,

    genügten ihm als Nahrung Apfel, Brot,

    und so ist es immer noch.

    Als das Kind Kind war,

    fielen ihm die Beeren wie nur Beeren in die Hand

    und jetzt immer noch,

    machten ihm die frischen Walnüsse eine rauhe Zunge

    und jetzt immer noch,

    Hatte es auf jedem Berg

    die Sehnsucht nach dem immer höheren Berg,

    und in jeder Stadt die Sehnsucht nach der noch größeren Stadt,

    und das ist immer noch so,

    griff im Wipfel eines Baums

    nach dem Kirschen in einem Hochgefühl

    wie auch heute noch,

    eine Scheu vor jedem Fremden

    und hat sie immer noch,

    wartete es auf den ersten Schnee,

    und wartet so immer noch.

    Als das Kind Kind war,

    warf es einen Stock als Lanze gegen den Baum,

    und sie zittert da heute noch.

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